In den Worten der Verwaltung
„Um der Entwicklung der Schülerzahlen gerecht werden zu können, werden bzw. wurden die Standorte mithilfe von Erweiterungsbauten in Modulbauweise soweit wie möglich erweitert, wobei die ‚systemische Obergrenze‘ für einen Schulbetrieb nahezu erreicht ist. Ebenso mussten einige Fachräume in Klassenräume umgewandelt und auf Schulhofflächen verzichtet werden.“
Im Haushaltsentwurf 2027 begründet die Verwaltung damit höhere Kosten an anderer Stelle. Die Eingliederungshilfe steigt im Saldo von 14,9 auf 21,7 Mio. €, vor allem wegen der Schulbegleitung:
„Dieser Effekt wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass der Bedarf an Förderschulplätzen das verfügbare Angebot übersteigt, was dazu führt, dass deutlich mehr Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Regelschule beschult werden müssen als bisher. Der Regelschulbesuch ist in solchen Fällen oftmals nur mit Hilfe einer Schulbegleitung möglich.“
Schon für 2026 erwartet die Verwaltung bei der Eingliederungshilfe 5,5 Mio. € mehr als geplant, unter anderem wegen der „Notwendigkeit von Fachkräften durch Überlastung der Förderschulen“ (Bericht zur Haushaltsentwicklung 2026, Ausschuss für Finanzen, Personal und Gleichstellung 24.09.2026, TOP 9.1, Sitzungsunterlagen S. 158).